Dienstag, 18. Dezember 2018


Ankunft in Gaoua

Nach der ersten Woche in Ouaga sind wir dann auf- in unser neues zu Hause nach Gaoua. Die Stadt ist die Zentrale für den äußersten Süd-Westen des Landes und man braucht 7h mit dem Auto dort hin.
Die Fahrt in einem klimatisierten „Quatre-quatre“ (4x4 = Allradantrieb) war aber nicht so anstrengend, wir hatten ja sogar einen Fahrer und ein USB-fähiges Radio aus welchem dank Mamas guter Planung Bibi Blocksberg, Kinderlieder und sogar Weihnachtslieder ertönten. Das war wirklich etwas surreal durch den afrikanischen Busch zu fahren und „Schneeflöckchen Weißröckchen“ zu hören ;)
Je weiter wir in den Süden kamen wandelte sich die Grassavanne mehr zu einer Strauchsavanne mit relativ vielen Bäumen und einer hügeligen Landschaft: wunderschön!
Gaoua ist also auch hügelig und relativ grün und es weht sogar ein leichtes Lüftchen, was eine Offenbarung ist für alle die, die stehende stickige staubige Ouaga-„Luft“ kennen (Luft wird ja mit O2 assoziiert und daran Mangelt es in Ouaga doch etwas).
Ja, und da war nun unser neues Haus: viel größer als auf den Fotos und auch mehr Platz für ein paar kleine Beete als gedacht. Die wichtigsten Möbel waren ja auch schon da, nur Strom war ein bisschen aufwendig… aber binnen 24h hatten wir auch Licht. Mittlerweile haben wir auch Solarstrom, sodass Stromausfälle einen nicht mehr so nerven. Kleinigkeiten wie nicht funktionierende Türgriffe und Schlösser sind nervig, aber wenn ich überlege woran es normalerweise hier noch alles so hapern kann, bin ich ganz zufrieden mit der Funktionsfähigkeit unserer Behausung.
Naja, Lola hat sich neulich gewagt den Schlüssel im Bad umzudrehen und musste sich 40min gedulden bis das gesamte Schloss aufgebrochen war, aber sie ist ja taff ;)



 

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