Freitag, 28. Dezember 2018


Malaria

Heute gibt es aus gegebenem Anlass einen kleinen Abstecher zum Thema Malaria, ratet mal warum…

Tja, ich wollte eigentlich nach Ouaga um dort an einer Versammlung teilzunehmen, stattdessen bin ich 2h nach meiner Ankunft direkt ins Krankenhaus. Wenn man sich bei 30°C den Allerwertesten abfriert und sich in Pullover und Decken einkuscheln will, dann ist die Diagnose auch ohne Test ziemlich klar: Malaria. Meine erste. Und es ist auch bekannt, dass die erste die schlimmste sein soll. Die Afrikaner haben ja so 1-2 mal pro Jahr Malaria und behandeln das wie wir eine Grippe. Also das normalste der Welt, es geht einm halt nur so 3Tage besch**, schluckt schnell die ziehmlich harten Medikamente uns ist- also als Afrikaner nach 4-5Tagen wieder bei der Arbeit. Weißnasen brauchen wohl ehr 10-14Tage. Ich erspare euch mal die Einzelheiten der körperlichen Befindlichkeiten , aber ja das war unangenehm.
 

Ich habe mich also drei Tage im besten Krankenhaus der Stadt aufgehalten, habe noch ein paar Tage in einem Hotel vor mich hingegammelt und bin nun wieder fit 😉 Ich musste leider etwas warten bis ich wieder die Rückfahrt nach Gaoua antreten konnte. Erstens weil 6h Stunden reise nach der Malaria doch auch anstrengen und zweitens war kein Auto von meiner Arbeitsstelle zu entbehren.

Also war ich insgesamt eine Woche in Ouaga, ohne das Großstadt-Party+Kultur-Leben genießen zu können. Zugelegt habe ich mir die Malaria-Parasiten wohl direkt in meiner ersten Woche Ouaga, denn in Gaoua haben wir eigentlich keine Mücken, also nix wie zurück zur Family.

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