Zu meinem Geburtstag habe ich mir einen Ausflug zu dem nahegelegenem Weltkulturerbe
in Loropéni gewünscht. Hierbei handelt es sich um eine Festung aus dem 11 Jahrhundert,
was für afrikanische Bauwerke eine absolute Seltenheit ist. Den hiesigen
Wetterbedingungen kann eigentlich kein Material lange stand halten.
Das Fort ist aus stark verwitterten eisenreichen Laterit-Steinen gebaut, die hier häufig vorkommen. Wahrscheinlich wurde es schon damals als Knotenpunkt des Goldhandels gebaut… Habe ich doch erwähnt das es hier viel Gold gibt, oder?
Die Mauern sind immer noch 6m hoch und befinden sich mitten im „Dschungel“, einem Wald-Naturschutzgebiet. Es war wirklich beeindruckend! Nebenbei haben wir die süßsauren Früchte der Lianen genascht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruinen_von_Lorop%C3%A9ni
Mein Kollege ist der Prinz einer Ethnie hier und kommt aus dem an
die Ruinen angrenzenden Dorf. Er war unser Reiseleiter und im Anschluss an das
Fort haben wir einen heiligen Platz seiner Kultur besucht. Dort hat uns seine
Tante, die Königen höchstpersönlich rumgeführt und alles erklärt. Es ist ein
Ort an welchem die alten Könige geehrt werden. Nach dem versterben des alten
Königs, muss der neue König den verstorbenen als Lehmfigur verewigen. An diesem
Ort gab es 28 Königsfiguren zu bewundern die jeweils in einer Hütte saßen und ihre
Geschichten zu hören. Selbst IB hat gestaunt über die Riten, die uns etwas
befremdlich erscheinen. Zum Beispiel wird der Leichnam des verstorbenen Königs
in ein Nachbardorf gebracht und an einem geheimen Ort beerdigt. Begleitet wird
der Verstorbene von einem auserwählten Kind, welches nie wieder in das eigene
Dorf zurück darf, dafür aber Oberhaupt des anderen Dorfes wird. Dieses Kind und
der König dürfen sich niemals treffen… ach ja und alle Frauen des verstorbenen
Königs werden automatisch Frauen des neuen Königs… aber es gab auch drei
Königinnen. Und es gab mal einen sehr bösen König… und und und… ich kann das
leider gar nicht alles so wiedergeben, so spannend war es!
Das Fort ist aus stark verwitterten eisenreichen Laterit-Steinen gebaut, die hier häufig vorkommen. Wahrscheinlich wurde es schon damals als Knotenpunkt des Goldhandels gebaut… Habe ich doch erwähnt das es hier viel Gold gibt, oder?
Die Mauern sind immer noch 6m hoch und befinden sich mitten im „Dschungel“, einem Wald-Naturschutzgebiet. Es war wirklich beeindruckend! Nebenbei haben wir die süßsauren Früchte der Lianen genascht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruinen_von_Lorop%C3%A9ni
Mit Freunden und Kollegen, in der Mitte sitzt die Königin ;)







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